Auto und Taschenrechner

Auto Unterhaltskosten

Ein Auto zu unterhalten wird heute von vielen Experten bereits als echter Luxus angesehen. Allein bei einem Blick auf die Spritpreise wird diese These von vielen Autofahrern unterstützt. Doch nicht nur der Sprit sind fortlaufende Kosten. Zu den Auto Betriebskosten zählen auch Versicherungs- und Wartungskosten, Steuern und der Wertverlust.

Die Unterhaltskosten vom Auto

Viele verschiedene Kosten kommen bei Unterhaltung eines Autos zusammen. Je nach Auto und gefahrener Strecke muss regelmäßig getankt werden, sodass an dieser Stelle bereits hohe Kosten entstehen können. Durch die Steuern, welche in Deutschland auf dem Kraftstoff liegen, liegen die Spritpreise außerordentlich hoch.
Des Weiteren muss ein Mal pro Jahr die KFZ-Steuer entrichtet werden. Diese berechnet sich nach dem Hubraum und CO2-Ausstoß des Fahrzeuges. Insbesondere ältere Fahrzeuge wie z. B. ein Golf 1 oder 2 weisen einen hohen CO2-Ausstoß auf, sodass die Steuern schnell einen hohen Betrag erreichen können.
Ebenfalls muss – vor allem bei älteren Fahrzeugen – mit regelmäßigen Wartungskosten gerechnet werden: Verschleißteile müssen regelmäßig ersetzt werden. Bei neueren Fahrzeugen sieht dies natürlich anders aus. Allerdings ist es vorteilhaft, regelmäßige Inspektionstermine einzuhalten, um den Wiederverkaufswert aufrecht zu erhalten.
Der Wertverlust eines Autos ist oftmals enorm: Nach durchschnittlich drei Jahren und einem Kilometerstand weisen fast alle Neufahrzeuge einen Wertverlust vor, der ca. 50 Prozent des Anschaffungspreises entspricht. Dieser Wertverlust stellt ebenfalls Kosten dar, mit dem der Autobesitzer rechnen muss. Spätestens beim Verkauf wird dies deutlich.

Welches Auto eignet sich als günstiges Anfängerauto?

Ein Anfängerauto sollte in der Regel günstig sein. Junge Autoanfänger, welche gerade das 18. Lebensjahr vollendet haben, müssen die Kosten des Autos oftmals selbst tragen und achten daher vor allem auf die monatlichen Kosten. Viel PS, ein großer Hubraum und eine sportliche Optik müssen zunächst hinten angestellt werden.
Beispielsweise eignet sich der Citroën C1 1.0 Advance als günstiges Anfängerauto. Der Neuwagenpreis beläuft sich auf 8.990 Euro und ist mit monatlichen Kosten von ca. 316 Euro recht günstig. Auch der Toyota Aygo 1.0 kann als günstiges Anfängerauto dienen: Mit einem Preis von rund 9.350 Euro und monatlichen Kosten von ca. 300 Euro ist es eines der günstigsten Autos. Jedoch sollte bei diesen Zahlen nicht vergessen werden, dass sich die Kosten schnell verändern können. Fahranfänger stehen in der Versicherung sehr hoch und müssen demnach höhere Beiträge bezahlen. Alternativ kann das neue Auto über den Vater oder die Mutter versichert werden, sodass an dieser Stelle monatlich viel Geld eingespart werden kann.

Gebrauchte Autos für den Anfang

Fahranfänger sind seit vielen Jahren die größte Gefahr im Straßenverkehr. Sie können noch keine richtige Fahrpraxis aufweisen, möchten sich vor Freunden gerne beweisen und übernehmen sich deshalb sehr oft. Nicht selten kommt es zu schweren Unfällen. Dabei reicht es bereits vollkommen aus, wenn auch nur die kleine Garagenwand beim Einparken mitgenommen wird. Das Auto nimmt schnell teuren Schaden, welcher meist in einer Werkstatt repariert werden muss. Die anfallenden Kosten sind vor allem für junge Fahranfänger kaum zu tragen.
Daher sollte auch der Kauf von einem Gebrauchtauto in Frage kommen. Gebrauchte Autos sind in der Anschaffung deutlich günstiger. Das breite und vielfältige Angebot, welches vor allem im Internet durchgesucht werden kann, bietet für jeden Autoanfänger das Richtige. Die weiteren Unterhaltskosten vom Auto fallen genau so hoch aus wie bei einem Neuwagen.

Durch Vergleiche viel Geld einsparen

Bevor ein Auto – egal ob neu oder gebraucht – gekauft wird, sollte ein Vergleich der Auto Betriebskosten erfolgen. Auf diese Weise kann jährlich viel Geld eingespart werden. Entsprechende Vergleichsportale lassen sich ebenfalls kostenlos und unverbindlich im Internet finden. Schnell ist auf einem Blick klar, welche Versicherung für das jeweilige Auto am günstigsten ist.

Tipp: kostenloser Kfz-Versicherungsvergleich

Mit einem KFZ-Steuerrechner lassen sich zudem die Steuern berechnen, welche ein Mal im Jahr für den Fahrzeughalter anfallen werden. Informationen zu den Wartungskosten können entweder online oder direkt bei dem Fahrzeughersteller eingeholt werden.
So lassen sich die Kosten bereits vor der Anschaffung berechnen und vergleichen, welche fortan fällig werden.